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Das Netzwerk Nachbarschaftshilfe
Entwicklung der Krankenpflege und Nachbarschaftshilfe in Jettingen – ein Blick auf 80 Jahre gelebte Fürsorge
Die Geschichte der Krankenpflege und Nachbarschaftshilfe in Jettingen ist eine Geschichte von Menschen, die füreinander da sind. Sie beginnt in den Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg und führt bis in unsere Gegenwart – geprägt von viel Engagement, Wandel und dem festen Willen, Mitbürgerinnen und Mitbürger in vielen Lebenslagen zu unterstützen.
Die ersten Schritte nach dem Krieg
Im März 1946, nur wenige Monate nach Kriegsende, wurde in Oberjettingen der erste Krankenpflegeverein gegründet. Unter dem Vorsitz von Pfarrer Nuding schlossen sich 26 Mitglieder zusammen, um „Kranken aller Stände eine sachverständige Pflege durch Krankenschwestern des Herrenberger Mutterhauses“ zu ermöglichen.
Nur drei Monate später, im Juni 1946, folgte die Gründung des Krankenpflegevereins Unterjettingen. Mit Pfarrer Pfisterer als Vorsitzendem und bereits 228 Mitgliedern zeigte sich, wie groß der Bedarf und die Bereitschaft zur gegenseitigen Unterstützung waren.
Ein neuer Abschnitt in den 1960er Jahren
1964/1965 kam ein bedeutender Zwischenschritt hinzu: Die Oberjettinger Station wird wegen Schwesternmangel der Unterjettinger Station angeschlossen. Somit entstand ein gemeinsamer Krankenpflegeverein für Ober- und Unterjettingen sowie Sindlingen, noch bevor 1971 Jettingen gegründet wurde. Ein wichtiger Schritt hin zu einer vernetzten Versorgung, welche weiterhin das Ziel hatte, Menschen im Alter, in Krankheit und in Not zu versorgen.
Neugründung in den 1980er Jahren
Am 1.1.1982 wurde der Krankenpflegeverein Jettingen neu gegründet. Träger sind nun die beiden (damals noch selbstständigen) evangelischen Kirchengemeinden Ober- und Unterjettingen sowie die bürgerliche Gemeinde. Die komplizierten Strukturen die zwischen der Diakoniestation Oberes Gäu, den Krankenpflegevereinen, den Kommunen im Oberen Gäu und dem Mutterhaus Herrenberg bestanden, wurden durch die Neugründung deutlich vereinfacht.
Entstehung der Nachbarschaftshilfe
Aus dem Krankenpflegeverein heraus entwickelte sich die Nachbarschaftshilfe, ein Angebot, das über die klassische Pflege hinausging. Haushaltshilfe, Krankenbetreuung und Lernhilfe für ausländische Kinder gehörten zu den ersten Aufgaben. Mit rund 30 Mitgliedern und einem engagierten Leitungsteam (Frau Strienz, Frau Neth und Frau Simmnacher) entstand ein Netzwerk, das den Alltag vieler Familien erleichterte. In den 1990er´Jahren übernahm Brigitte Schmidt die Leitung der Nachbarschaftshilfe. Drei Jahrzehnte lang hat sie dieses Angebot mit großem Herzen, unermüdlichem Einsatz und viel Weitblick aufgebaut sowie entscheidend geprägt.
Das Netzwerk Nachbarschaftshilfe heute
Im März 2015 gründete sich schließlich das Netzwerk Nachbarschaftshilfe Jettingen e.V. Ziel ist es bis heute, hilfsbedürftige Mitbürgerinnen und Mitbürger durch ein Netz von HelferInnen zu unterstützen, in Lebenssituationen in denen sie nicht mehr alleine zurechtkommen, Hilfe benötigen und so auch im diakonischen Sinne einen Beitrag zu leisten.
Diese Haltung zeigt sich auch in der Art, wie der Verein geführt wird. Die Vorstandsämter liegen bewusst in den Händen einer Pfarrperson der evangelischen Kirchengemeinde Jettingen (derzeit Pfr. Michael Lang) sowie des amtierenden Bürgermeisters der Gemeinde Jettingen (derzeit Hans-Michael Burkhardt). So wird sichtbar, dass Kirche und Kommune gemeinsam Verantwortung übernehmen, für ein Miteinander, das von christlicher Nächstenliebe, Fürsorge und gegenseitigem Respekt geprägt ist.
Aus dieser langen Tradition gelebter Fürsorge, von den ersten Krankenpflegevereinen nach dem Krieg bis zur Entstehung der Nachbarschaftshilfe, wächst heute ein Verein, der diese Haltung in die Zukunft trägt, weiter.
Die Geschichte der Krankenpflege und Nachbarschaftshilfe in Jettingen ist eine Geschichte von Menschen, die füreinander da sind. Sie beginnt in den Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg und führt bis in unsere Gegenwart – geprägt von viel Engagement, Wandel und dem festen Willen, Mitbürgerinnen und Mitbürger in vielen Lebenslagen zu unterstützen.
Die ersten Schritte nach dem Krieg
Im März 1946, nur wenige Monate nach Kriegsende, wurde in Oberjettingen der erste Krankenpflegeverein gegründet. Unter dem Vorsitz von Pfarrer Nuding schlossen sich 26 Mitglieder zusammen, um „Kranken aller Stände eine sachverständige Pflege durch Krankenschwestern des Herrenberger Mutterhauses“ zu ermöglichen.
Nur drei Monate später, im Juni 1946, folgte die Gründung des Krankenpflegevereins Unterjettingen. Mit Pfarrer Pfisterer als Vorsitzendem und bereits 228 Mitgliedern zeigte sich, wie groß der Bedarf und die Bereitschaft zur gegenseitigen Unterstützung waren.
Ein neuer Abschnitt in den 1960er Jahren
1964/1965 kam ein bedeutender Zwischenschritt hinzu: Die Oberjettinger Station wird wegen Schwesternmangel der Unterjettinger Station angeschlossen. Somit entstand ein gemeinsamer Krankenpflegeverein für Ober- und Unterjettingen sowie Sindlingen, noch bevor 1971 Jettingen gegründet wurde. Ein wichtiger Schritt hin zu einer vernetzten Versorgung, welche weiterhin das Ziel hatte, Menschen im Alter, in Krankheit und in Not zu versorgen.
Neugründung in den 1980er Jahren
Am 1.1.1982 wurde der Krankenpflegeverein Jettingen neu gegründet. Träger sind nun die beiden (damals noch selbstständigen) evangelischen Kirchengemeinden Ober- und Unterjettingen sowie die bürgerliche Gemeinde. Die komplizierten Strukturen die zwischen der Diakoniestation Oberes Gäu, den Krankenpflegevereinen, den Kommunen im Oberen Gäu und dem Mutterhaus Herrenberg bestanden, wurden durch die Neugründung deutlich vereinfacht.
Entstehung der Nachbarschaftshilfe
Aus dem Krankenpflegeverein heraus entwickelte sich die Nachbarschaftshilfe, ein Angebot, das über die klassische Pflege hinausging. Haushaltshilfe, Krankenbetreuung und Lernhilfe für ausländische Kinder gehörten zu den ersten Aufgaben. Mit rund 30 Mitgliedern und einem engagierten Leitungsteam (Frau Strienz, Frau Neth und Frau Simmnacher) entstand ein Netzwerk, das den Alltag vieler Familien erleichterte. In den 1990er´Jahren übernahm Brigitte Schmidt die Leitung der Nachbarschaftshilfe. Drei Jahrzehnte lang hat sie dieses Angebot mit großem Herzen, unermüdlichem Einsatz und viel Weitblick aufgebaut sowie entscheidend geprägt.
Das Netzwerk Nachbarschaftshilfe heute
Im März 2015 gründete sich schließlich das Netzwerk Nachbarschaftshilfe Jettingen e.V. Ziel ist es bis heute, hilfsbedürftige Mitbürgerinnen und Mitbürger durch ein Netz von HelferInnen zu unterstützen, in Lebenssituationen in denen sie nicht mehr alleine zurechtkommen, Hilfe benötigen und so auch im diakonischen Sinne einen Beitrag zu leisten.
Diese Haltung zeigt sich auch in der Art, wie der Verein geführt wird. Die Vorstandsämter liegen bewusst in den Händen einer Pfarrperson der evangelischen Kirchengemeinde Jettingen (derzeit Pfr. Michael Lang) sowie des amtierenden Bürgermeisters der Gemeinde Jettingen (derzeit Hans-Michael Burkhardt). So wird sichtbar, dass Kirche und Kommune gemeinsam Verantwortung übernehmen, für ein Miteinander, das von christlicher Nächstenliebe, Fürsorge und gegenseitigem Respekt geprägt ist.
Aus dieser langen Tradition gelebter Fürsorge, von den ersten Krankenpflegevereinen nach dem Krieg bis zur Entstehung der Nachbarschaftshilfe, wächst heute ein Verein, der diese Haltung in die Zukunft trägt, weiter.
Wir sind ganz in Ihrer Nähe und immer für Sie da!
Wir bieten in verschiedenen Bereichen Hilfe an. Als gemeinnütziger Verein steht die Versorgung der Jettinger Bürger für uns an erster Stelle. Rund 500 Personen unterstützen unsere Arbeit mit ihrer Mitgliedschaft und sorgen so dafür, dass unser Angebot bereits Jahrzehnte Bestand hat und weiter wachsen kann.
Starke Angebote erwarten sie
- Einfühlsame Betreuung für kranke und hilfsbedürftige Menschen
- Lieferung von „Essen auf Rädern“
- Betreuungsangebot im betreuten Wohnen, Aischbachstr. 1
- Serviceangebot im seniorengerechten Wohnen, Herrenberger Straße 14
Einen Einblick in unsere Arbeit finden Sie auch auf unserem Instagramprofil!